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Kampagne der Landesregierung: Jahr des Respekts: Nele Neuhaus ist Patin des Hessen-Projektes

Die Autorin Nele Neuhaus. Die Autorin Nele Neuhaus.
Wiesbaden. 

Hessen hat 2017 zum „Jahr des Respekts“ ausgerufen. Mit der Kampagne will die Landesregierung das gesellschaftliche Miteinander im Land stärken. „Respekt ist für mich die Grundlage eines erfolgreichen und friedlichen Zusammenlebens“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Dies gelte für alle Lebensbereiche, etwa in der Schule, in der Familie, zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, im Verkehr sowie zwischen Jung und Alt.

Das Land trete ganz bewusst ein gegen eine zunehmende Verrohung und Gewalt in der Gesellschaft, sagte Bouffier. Patin der Kampagne ist die Autorin Nele Neuhaus („Taunuskrimis“). Sie will sich unter anderem bei ihren persönlichen Kontakten zu Schülern dafür einsetzen, dass die jungen Menschen Respekt als wichtigen Wert ansehen. Dies sei leider dringend notwendig, sagte Neuhaus. Partner von „Hessen lebt Respekt“ sind bislang die Initiative „Sicher unterwegs in Hessen“, der Landessportbund, die Verkehrsverbünde RMV, VRN und NVV sowie die Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien (LPR). Zudem sind die Verlagsgruppe Rhein Main (VRM) und der private Radiosender FFH mit im Boot.

Im Laufe des Jahres sollen unter anderem „Orte des Respekts“ gefördert und „Menschen des Respekts“ ausgezeichnet werden. Bei der Suche nach solchen Vorbildern helfen FFH und die Zeitungen der Verlagsgruppe VRM.

Der Landessportbund will bei der Aus- und Fortbildung von Trainern und Aktiven den Aspekt „Respekt im Sport“ stärken. „Im Sport lernen alle, vor allem Kinder und Jugendliche, fair miteinander umzugehen“, sagte Präsident Rolf Müller. Leider zeige sich aber auch immer wieder, dass es an Respekt etwa vor dem Trainer mangele. Der Sport eigne sich auch in besonderer Weise für die Integration von Flüchtlingen, erklärte Bouffier.

„,Wer bremst, verliert’ – das ist das Gegenteil von Respekt“, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Mit einer Plakataktion entlang hessischer Bundes- und Landstraßen soll daher in den kommenden Monaten für mehr Rücksichtnahme geworben werden. Eine ähnliche Aktion ist für Busse und Bahnen geplant.

Bei dem Projekt „Respekt digital“ geht es um Hetze und Mobbing in Sozialen Netzwerken. „Jugendliche wissen oft nicht, was sie mit solchen Hasstiraden anrichten“, sagte LPR-Direktor Joachim Becker. Geplant sind unter anderem fünf Workshops in verschiedenen Regionen, bei denen Jugendliche Online-Kampagnen gegen Hass und gezielte Falschmeldungen im Netz erarbeiten.

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