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Kali-Salze: K+S darf für geplante Haldenerweiterung roden

K+S darf im osthessischen Philippsthal vorzeitig Bäume roden. Foto: Uwe Zucchi/Archiv K+S darf im osthessischen Philippsthal vorzeitig Bäume roden. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Kassel. 

Der Kali- und Salzproduzent K+S darf vorzeitig Bäume roden als Vorbereitung für die Erweiterung einer Halde für Rückstände aus dem Kalibergbau im osthessischen Philippsthal. K+S hatte mehr Platz für Rückstände aus dem sogenannten ESTA-Verfahren beantragt, da die bisherige Fläche voraussichtlich Ende 2016 erschöpft ist. Wie das Regierungspräsidium Kassel am Donnerstag mitteilte, sei zwar eine Erlaubnis zur Haldenerweiterung noch nicht erteilt. Da aus Naturschutzgründen aber erst im Winter 2016/17 wieder hätte gerodet werden dürfen und so „ein Produktionsstillstand für einen nicht unwesentlichen Zeitraum eingetreten wäre”, stimmt das RP den vorzeitigen Arbeiten im Januar und Februar zu.

Das RP betonte, damit sei noch nicht über den eigentlichen Antrag entschieden. Dafür müsse K+S noch Angaben zur geotechnischen Eignung des Untergrundes ergänzen, zur Ausbreitung von Haldensickerwässern und zur langfristigen Verringerung der Salzbelastung in Werra und Weser. Sollte die Genehmigung verweigert werden, muss K+S das gerodete Gebiet wieder aufforsten.

Erst vor wenigen Wochen hatte das RP verfügt, dass K+S bis Ende 2016 in Osthessen nur am Standort Hattorf und nur sehr eingeschränkt Salzabwasser im Boden versenken darf. (dpa)

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