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K+S will mehr Frauen für Bergbau gewinnen

Eine Auszubildende für Bergbautechnologie überprüft einen Lader. Foto: Arne Dedert/Archiv Eine Auszubildende für Bergbautechnologie überprüft einen Lader. Foto: Arne Dedert/Archiv
Heringen/Philippsthal. 

Der Düngemittelhersteller und weltweit größte Salzproduzent K+S will mehr Frauen für den Bergbau begeistern. „Wir wollen unsere Frauen-Quote erhöhen. Da ist noch viel Luft nach oben”, sagt Ivonne Balduf, K+S-Sprecherin im Werk Werra, dem mit rund 4400 Angestellten größten Standort des Rohstoffunternehmens in Deutschland.

277 Frauen arbeiten den Angaben zufolge im Werk Werra im hessisch-thüringischen Bergbaurevier. Damit liege die Frauen-Quote bei 7,3 Prozent. Die Verwaltung hat den höchsten Anteil an Mitarbeiterinnen (87 von 277), gefolgt von der Produktion (Fabrik) und dem Labor.

15 Frauen verrichten ihren Job im Werk Werra sogar unter Tage. Die weiblichen Angestellten seien bei K+S nicht nur auf Büro-Jobs festgelegt. „Sie können auch genauso gut wie Männer die Maschinen unter Tage bedienen”, sagt Balduf in Philippsthal. K+S ist laut der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie das einzige Bergbau-Unternehmen bundesweit, das Frauen unter Tage beschäftigt. Die RAG hat im Steinkohlebergbau keine Frauen mehr unter Tage.

Der Kasseler Konzern K+S bildet seit 2010 auch Frauen zu Bergbau-Technologinnen aus, die zur Gewinnung des Rohsalzes im Bergwerk einige hundert Meter unter der Erde arbeiten. Der mit Abstand häufigste Ausbildungsberuf für Frauen im Kalirevier ist aber der des Chemikanten, 40 Prozent haben diesen Zweig gewählt.

(dpa)
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