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Umbau des Kreisels nach Bombenfunden verzögert: Kaiserlei: Endlich beginnt die zweite Bau-Phase

Der Verkehrsknotenpunkt in Offenbach wird seit Februar umgebaut. Nun teilte die Stadtverwaltung mit, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.
Umbau Kaiserlei-Kreisel Foto: Bernd Georg (dpa) Nicht nur Autos, auch viele Baufahrzeuge tummeln sich derzeit am Kaiserlei.
Offenbach. 

Der große Umbau des Kaiserlei-Kreisels in Offenbach startet in seine zweite Phase. „In den kommenden Monaten werden die neuen Brückenbauwerke für Auf- und Abfahrtsrampen zur Autobahn von und zur Strahlenbergerstraße gebaut“, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Dazu werde schweres Bohrgerät auf der Baustelle installiert. Nahe dem S-Bahn-Tunnel würden bis zu 42 Meter tiefe Gruben für Pfähle gebohrt. Bei dem knapp drei Jahre andauernden Umbau handelt es sich um eines der größten Straßenbauprojekte Hessens.

Die zweite Phase der seit Februar andauernden Bauarbeiten beginnt mit mehrwöchiger Verzögerung, unter anderem, weil mehrere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden waren.

In den vergangenen Wochen sind unter anderem die beiden provisorischen Rampen zur Autobahn 661 von und nach Süden fertiggestellt worden. Insgesamt wurden in der ersten Bauphase 11 000 Kubikmeter Boden ausgehoben. Der Umbau soll an der Schnittstelle zwischen Frankfurt und Offenbach für mehr Sicherheit im bisher unfallträchtigen Nadelöhr geschaffen werden. das bis zu 66 000 Autos passieren. Bei der Eröffnung im Jahr 1965 war es auf nur wenige tausend Fahrzeuge pro Tag angelegt. Der Kreisel sei den Anforderungen nicht mehr gewachsen, hatte daher auch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zum Start der Bauarbeiten betont. „Durch den Umbau soll die Verkehrsführung leistungsfähiger und sicherer werden.“

Das neue Konzept: Bis zum Jahr 2019 sollen am Kaiserlei vier ampelgeregelte Verkehrsknoten entstehen. Bund, Land und Kommunen investieren in das Projekt insgesamt knapp 37,3 Millionen Euro. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich ebenfalls. Sie hatte mit Offenbach lange um den Umbau gerungen.

Wie die „Hessenschau“ berichtete, planen beide Kommunen, das gemeinsame Kaiserlei-Areal künftig als Gewerbestandort weiterzuentwickeln.

(lhe,red)
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