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Expertenmeinung: "Keine Quantensprünge bei Verkehrssicherheit"

Die Zahl der Verkehrstoten auf hessischen Straßen wird einem Experten zufolge auf dem derzeitigen Niveau verharren.
Derzeit sterben pro Jahr rund 250 Menschen bei Unfällen in Hessen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Derzeit sterben pro Jahr rund 250 Menschen bei Unfällen in Hessen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Darmstadt. 

„Quantensprünge werden bei der Verkehrssicherheit mittelfristig nicht erwartet”, sagte Torsten Bertram von der Straßenverkehrsbehörde für Autobahnen Hessen Mobil der Deutschen Presse-Agentur. Meilensteine wie die Gurtpflicht oder technische Innovationen wie Airbag und ABS seien erstmal nicht in Sicht. Derzeit sterben pro Jahr rund 250 Menschen bei Unfällen auf Hessens Straßen.

Aber auch kleine Schritte könnten die Verkehrssicherheit voranbringen, vor allem auf Landstraßen. Dazu zählen für Roland Weber vom Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Darmstadt vor allem ein guter Zustand der Straßen, sichere Knotenpunkte wie etwa Kreisverkehr und gesicherte Überholmöglichkeiten. Auch eine klarere Trennung des Verkehrs könne helfen - also zum Beispiel Extrawege für Radfahrer oder landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Kritisch sehen die Experten auch Bäume am Straßenrand. Bertram: „Viele sehen das schöne Landschaftsbild einer Baumallee und erkennen nicht, dass dadurch die Unfallschwere deutlich erhöht wird.”

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