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Kubanische Zigarren: Keine „Cohiba” zu Weihnachten in Hessen

Eine Frau raucht eine Zigarre. Foto: Jose Goitia/Archiv Eine Frau raucht eine Zigarre. Foto: Jose Goitia/Archiv
Frankfurt/Main. 

Kubanische Zigarren der Edel-Marke „Cohiba” werden zu Weihnachten in Hessen knapp. Händler im Rhein-Main-Gebiet bieten schon jetzt nur noch Reste des begehrten Luxusprodukts an. „Spätestens in einer Woche ist alles weg”, schätzte Tabakhändler Kai Presser in Frankfurt ein. „Die Bestände sind gleich Null”, berichtet Händlerin Birgit Herrtwich.

Ursache für den Lieferengpass sind nach Ansicht von Branchenkennern unter anderem Hurrikanes, die in den vergangenen drei Jahren große Teile der Ernten zerstört haben. Zudem kaufen US-amerikanische Touristen derzeit kräftig ein. Denn sie dürfen seit Mitte Oktober deutlich mehr Zigarren mit nach Hause nehmen als bisher. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte eine Beschränkung aufgehoben, wonach die Obergrenze auf 100 US-Dollar festgelegt war.

„Cohiba” ist die Spitzenmarke unter den kubanischen Zigarren. Sie war nach Darstellung des deutschen Alleinimporteurs „5thavenue” lange die inoffizielle Hausmarke der Staatsführung in Havanna und die Lieblingszigarre Fidel Castros. Ausgesuchte Exemplare kosten in Deutschland bis zu 48 Euro.

(dpa)
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