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Angriffe nahe Uni-Gelände: Keine neuen Anzeigen zu Sexualstraftäter

Foto: Arne Dedert/dpa Foto: Arne Dedert (dpa) Foto: Arne Dedert/dpa
Frankfurt/Main. 

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Sexualstraftäters vom Frankfurter Uni-Gelände sind bislang keine weiteren Anzeigen von Opfern eingegangen. Nichtsdestotrotz liefen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. An die Polizei sei herangetragen worden, dass es möglicherweise noch bis zu drei weitere Opfer gebe. Ob dem so sei und wer das sei, gelte es nun herauszufinden.

Die Polizei hatte den tatverdächtigen 28-Jährigen am Samstagabend mit Hilfe einer verdeckten Ermittlerin gefasst. Die Beamtin war zivil unterwegs, als der gebürtige Inder ihr gegenüber auf einer Parkbank sexuelle Andeutungen machte und seine Hose öffnete. Eine von ihm abgegebene Speichelprobe stimmte mit einer DNA-Spur von einem Vorfall im Oktober 2017 überein. Der 28-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.
 

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Nach Angaben der Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen wird derzeit seinem Verteidiger Einsicht in die Akten gewährt. Bislang hat sich der 28-Jährige noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Seit Oktober waren insgesamt in drei Fällen Frauen in derselben Straße nahe dem Uni-Campus angegriffen worden. Im Zusammenhang mit einem weiteren Fall sexueller Belästigung in der Gegend sucht die Polizei weiter nach einem zweiten Täter. Hierzu gebe es noch keine weiteren Hinweise, sagte die Sprecherin.

(dpa)

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