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Kirche setzt auf Abstimmung mit documenta

Die Installation „Statik der Resonanz” hängt in der Elisabethkirche in Kassel. Foto: Uwe Zucchi Die Installation „Statik der Resonanz” hängt in der Elisabethkirche in Kassel. Foto: Uwe Zucchi
Kassel. 

Nach einem Konflikt bei der documenta im Jahr 2012 setzt die katholische Kirche dieses Mal auf Kooperation: „Es gibt eine enge Verzahnung mit der documenta”, sagte Dechant Harald Fischer am Dienstag in Kassel. Dort stellte die Kirche ihr Begleitprogramm für die weltweit bedeutende Kunstausstellung in Kassel vor. Im Mittelpunkt steht dabei eine 42 Meter lange Installation im Kirchenschiff der Elisabeth-Kirche nahe der Innenstadt.

Das Werk der Berliner Künstlerin Anne Gathmann besteht aus 4000 einzelnen Aluminium-Elementen und ist beweglich aufgehängt. Sie wolle damit das Thema Schwingung aufgreifen, sagte Gathmann. Am 25. Mai wird Bischof Heinz Josef Algermissen das Begleitprogramm eröffnen. Bis zum Ende der documenta in Kassel bietet die katholische Kirche Konzerte, Vorträge, Führungen und Diskussionsveranstaltungen an. Zu Gast werden Theologen und Kunstdenker sein - darunter auch die documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff.

Bei der documenta vor fünf Jahren hatte eine Skulptur des Bildhauers Stephan Balkenhol auf der Elisabeth-Kirche einen Konflikt mit den Verantwortlichen der Ausstellung ausgelöst: Die damalige künstlerische Leiterin hatte sich von der Installation gestört und „bedroht” gefühlt. Diesmal verzichtet die Kirche auf eine Installation im Freien. Zudem habe man frühzeitig informiert, was man plane, sagte Fischer. Die documenta läuft bereits seit 8. April in Athen. In Kassel beginnt sie am 10. Juni und dauert bis 17. September.

(dpa)
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