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Sonderaustellung: Kloster Lorsch zeigt rekonstruiertes Mönchs-Gesicht

Das Loch einer Steintreppe gibt am 15.03.2017 in Rüdesheim am Rhein (Hessen) den Blick auf die Klosterkirche der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard frei. Die neoromanische Klosteranlage wurde in den Jahren 1900 bis 1904 erbaut. Mehr als 50 Schwestern leben und arbeiten heute hier. Das Loch einer Steintreppe gibt am 15.03.2017 in Rüdesheim am Rhein (Hessen) den Blick auf die Klosterkirche der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard frei. Die neoromanische Klosteranlage wurde in den Jahren 1900 bis 1904 erbaut. Mehr als 50 Schwestern leben und arbeiten heute hier.
Lorsch. 

Im einst bedeutenden Kloster Lorsch ist die Gesichtsrekonstruktion eines mittelalterlichen Mönchs zu sehen, der dort begraben wurde. Der 3D-Kopf gilt als wichtigstes Exponat der Sonderausstellung „Begraben und vergessen? Knochen erzählen Geschichte”, die an diesem Sonntag (19.) eröffnet wird. Sie ist bis zum 14. Mai zu sehen. Details der Schau mit menschlichen Überresten sollen heute vorgestellt werden.

Das Benediktiner-Kloster in Südhessen war im Mittelalter ein bedeutendes religiöses Zentrum. Zur Weihe kam 774 Karl der Große. Die Reformation bedeutete das Ende des Klosters. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) verwüstet. Im Laufe der Zeit wurden fast alle klösterlichen Gebäude abgebrochen. Die berühmte karolingische Tor- oder Königshalle gehört aber zu den bedeutendsten Relikten vorromanischer Baukunst in Deutschland. Das Kloster steht seit 1991 auf der Welterbeliste der Unesco.

(dpa)
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