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Kohlefaserspezialist SGL Carbon schließt Neuausrichtung ab

Das Logo der SGL Group. Foto: Tobias Hase/Archiv Das Logo der SGL Group.
Wiesbaden/Frankfurt/Main. 

Der Kohlefaserspezialist SGL Carbon hat durch millionenschwere Buchgewinne aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen 2017 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die strategische Neuausrichtung des über mehrere Jahre angeschlagenen Unternehmens sei damit weitgehend abgeschlossen, erklärte Vorstandschef Jürgen Köhler am Mittwoch in Frankfurt. Mit der deutlich schlankeren Struktur sei SGL gut aufgestellt.

Der Wiesbadener SDax-Konzern baute auch durch Rückenwind aus dem Geschäft mit Lithium-Ionen-Batterien etwa für Elektro-Autos den Umsatz aus. Er stieg im Jahresvergleich um fast zwölf Prozent auf 860 Millionen Euro. Der Gewinn wuchs auf 139 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 111,7 Millionen Euro im Vorjahr, da Verlustbringer verkauft wurden. SGL hatte sich vom Geschäft mit Kathoden, Hochofenauskleidungen und Kohlenstoffelektroden getrennt.

Mit der neuen Struktur peilt der Vorstand eine deutliche Umsatzsteigerung an: 2018 sollen die Erlöse um zehn Prozent zulegen, bis 2022 wird ein Anstieg auf 1,3 Milliarden Euro angepeilt. Auch das operative Ergebnis soll wachsen.

An dem Kohlenstoffspezialist sind die Autobauer BMW und VW sowie die Aufsichtsratschefin und BMW-Großaktionärin Susanne Klatten über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion beteiligt.

(dpa)
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