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Kohlefaserspezialist SGL dämmt Verluste weiter ein

Die Zentrale von SGL-Carbon in Wiesbaden. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Zentrale von SGL-Carbon in Wiesbaden.
Wiesbaden. 

Der angeschlagene Kohlefaserspezialist SGL Carbon hat im zweiten Quartal seine Verluste weiter eingedämmt. Nach sechs Monaten beträgt der auf den Mutterkonzern entfallende Verlust noch 3,6 Millionen Euro nach einem Minus von 73,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Mit seiner Umstrukturierung schreitet SGL voran. Am Dienstag war der Verkauf des Geschäfts mit Kathoden, Hochofenauskleidungen und Kohlenstoffelektroden an den Finanzinvestor Triton mitgeteilt worden. Daraus erhofft sich der SDax-Konzern einen Mittelzufluss von 230 Millionen Euro. Mit dem Verkauf gehen 30 Mitarbeiter in Deutschland und 600 Beschäftigte in polnischen SGL-Fabriken an Triton über.

Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsteilen legte um 14,7 Prozent auf 435,3 Millionen Euro zu. Operativ (Ebit vor Sondereinflüssen) stieg der Gewinn deutlich auf 22,5 Millionen Euro (1. HJ 2016: 9,6 Mio).

SGL Carbon steckt schon länger in der Krise und hatte den Verkauf einiger Geschäftsteile angekündigt. Der Konzern hatte sich bereits im vergangenen Oktober mit dem japanischen Chemiekonzern Showa Denko auf einen Verkauf des verlustreichen Graphitelektrodengeschäft geeinigt. „Mit unserer strategischen Neuausrichtung sind wir nun auf der Zielgeraden”, erklärte SGL-Vorstandschef Jürgen Köhler.

(dpa)
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