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Kriegsgräberfürsorge: Präsident Markus Meckel hört auf

Der SPD-Politiker Markus Meckel. Foto: Dominik Flügel/Archiv Der SPD-Politiker Markus Meckel. Foto: Dominik Flügel/Archiv
Berlin/Kassel. 

Markus Meckel ist von seinem Amt als Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zurückgetreten. Damit kam Meckel seiner Abwahl zuvor. „Der bereits vor meiner Amtszeit beschlossene und von mir in den letzten drei Jahren mit aller Kraft vorangetriebene und weiterentwickelte Reformkurs wird seit Monaten massiv blockiert”, teilte Meckel am Donnerstag in Berlin mit. Der SPD-Politiker und letzte DDR-Außenminister hatte zuvor beklagt, dass er in eine „Schlammschlacht” hineingezogen werde.

Der 1919 gegründete Volksbund mit Sitz in Kassel pflegt 832 Grabstätten in 45 Staaten mit mehr als 2,5 Millionen Toten. Dafür sind Tausende ehrenamtliche und 566 hauptamtliche Mitarbeiter tätig. Zuvor hatten die „Bild”-Zeitung und der Deutschlandfunk über Meckels Entscheidung berichtet.

(dpa)
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