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Kritik an Bratwurstverbot bei Bürgerfest

Bratwürste liegt auf dem Grill eines Verkaufsstandes. Foto: Martin Schutt/Archiv Bratwürste liegt auf dem Grill eines Verkaufsstandes. Foto: Martin Schutt/Archiv
Kassel. 

Der Verzicht auf Bratwurststände bei einem Bürgerfest in Kassel sorgt für Aufregung. Die Organisatoren vom Verein Umwelthaus Kassel entschieden sich dazu, am diesjährigen Fest zum „Tag der Erde” keine Verkaufsstände für Fleisch oder Würstchen zuzulassen. „Damit wollen wir einen Denkanstoß gegeben, über das eigene Ernährungsverhalten nachzudenken. Ein fleischloser oder fleischarmer Lebensstil hat ökologische Vorteile”, sagte der Vereinsvorsitzende Hubert Grundler. Zuerst hatte die „HNA” (Mittwoch) darüber berichtet.

Grundler, nach eigener Aussage selbst gelegentlich Fleischesser und kein militanter Veganer, sagte, man wolle den Menschen die Bratwurst nicht madig machen. Wer darauf nicht verzichten möge, könne sie ja woanders essen. Hauptgrund für den Verzicht ist zudem, dass bei dem Stadtteilfest in Wolfsanger Platzmangel herrschen werde. Das Fest findet am 23. April statt.

An dem Wurstverbot wurde Kritik laut. Der CDU-Lokalpolitiker Stefan Kortmann sagte „hessenschau.de”: „Das ist das Allerletzte.” Jeder solle selbst entscheiden, ob er Fleisch essen wolle oder nicht.

(dpa)
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