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Vorfall in Frankfurt-Griesheim: Kugeln gegen ICE-Triebwagen geschossen: 54-Jährige angeklagt

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer.
Frankfurt/Main. 

Mehrfach soll sie Metallkugeln gegen abgestellte ICE-Triebwagen geschossen haben. Deswegen ist eine 54 Jahre alte Frau nun angeklagt worden. Die Frau, die an einer Bahnanlage in Frankfurt-Griesheim wohnt, muss sich bald wegen des Vorwurfs der Störung öffentlicher Anlagen vor dem Amtsgericht in Frankfurt-Höchst verantworten, wie die Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag mitteilte.

Ermittlungen zufolge hatte die 54-Jährige Mitte vergangenen Jahres 13 Mal vom Fenster ihrer Wohnung aus Metallkugeln mit einer Schleuder gegen Fenster von Zügen geschossen, die auf Rangiergleisen auf ihre Reinigung warteten. 41 beschädigte Fenster mussten daraufhin ausgetauscht werden, laut Anklage entstand ein Schaden von rund 97 500 Euro. Das Motiv und mögliche Hintergründe der Taten sind derzeit noch im Dunkeln. Niesen zufolge äußerte sich die Frau bislang nicht zu den Vorwürfen. Ein genauer Verhandlungstermin steht ebenfalls noch nicht fest.

(dpa)

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