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Land will an hessisch-türkischer Partnerschaft festhalten

Lucia Puttrich. Foto: Boris Roessler/Archiv Lucia Puttrich. Foto: Boris Roessler/Archiv
Wiesbaden. 

Nach der kurzfristigen Absage einer Reise in die Türkei will Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) Möglichkeiten ausloten, an der hessischen Partnerschaft mit der Region Bursa festzuhalten. Sie bereite unter anderem Treffen mit hiesigen türkischen Vereinen vor, um Einschätzungen zu erhalten, wie die Verbindung weiter gepflegt werden könne, sagte die Ministerin am Montag in Wiesbaden. Auf einen Brief, den sie an den Gouverneur von Bursa, Izzettin Küçük, geschrieben habe, gebe es noch keine Antwort.

Puttrich hatte ihre geplante Reise nach Bursa und Istanbul Ende September kurzfristig abgesagt, nachdem von türkischer Seite ein Treffen mit Küçük kurzfristig aus dem Programm gestrichen worden war. Puttrich hatte von einer Brüskierung gesprochen. Derzeit befinde sich die Partnerschaft auch angesichts des Ausnahmezustands nach dem gescheiterten Putschversuch im Juli in einer Ruhephase, sagte die Ministerin. Sie hoffe, dass dies keinen Rückschritt bedeute.

Hessen ist Ende 2010 als erstes Bundesland eine Partnerschaft mit einer türkischen Provinz eingegangen. Außer wirtschaftlichen Beziehungen gibt es viele Kooperationen zwischen Universitäten. Deren gemeinsame Projekte ruhten derzeit, sagte die Ministerin. Auch gemeinsame Jugendprojekte wurden abgesagt.

(dpa)
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