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Kriminalität: Land will mehr Sicherheit schaffen: Modellprojekt gestartet

ARCHIV - Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU,l) und Robert Schäfer, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, stellen am 19.11.2015 im Landtag in Wiesbaden (Hessen) den Verfassungsschutzbericht 2014 vor.    (zu dpa «Innenminister stellt hessischen Verfassungsschutzbericht 2016 vor» vom 13.09.2017) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Arne Dedert (dpa) ARCHIV - Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU,l) und Robert Schäfer, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, stellen am 19.11.2015 im Landtag in Wiesbaden (Hessen) den Verfassungsschutzbericht 2014 vor. (zu dpa «Innenminister stellt hessischen Verfassungsschutzbericht 2016 vor» vom 13.09.2017) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Hanau. 

In Hessen ist eine Sicherheitsinitiative zur Vorbeugung von Kriminalität in Kommunen gestartet. Innenminister Peter Beuth (CDU) stellte das Projekt namens Kompass (KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel) am Mittwoch in Hanau vor. Das den Angaben zufolge bundesweit einmalige Programm beginnt zunächst in den Modellkommunen Hanau und Maintal (beide Main-Kinzig-Kreis) sowie Bad Homburg

vor der Höhe (Hochtaunuskreis) und Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis), wie Beuth sagte. Später solle es auf ganz Hessen ausgeweitet werden.

Ziel sei es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell voranzubringen und passgenauere Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention. Das Projekt bringt auch mehr Personal: Den Polizeipräsidien werden jeweils zwei zusätzliche Stellen zugewiesen, hessenweit sind es 14. Die Geschäftsstelle für Kompass werde beim Landeskriminalamt in Wiesbaden eingerichtet. Darüber hinaus werden 30 weitere „Schutzmänner vor Ort” landesweit eingesetzt.

Im ersten Schritt werde in den Kommunen eine Sicherheitsanalyse erstellt. Dabei solle auch Bestehendes auf den Prüfstand kommen. Dann solle im Zusammenspiel von Polizei, Kommunen und Bürgern eine Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort verbessert werden kann. Auch die Bürger seien aufgerufen, sich zu beteiligen.

(dpa)

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