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Nach Anschlag von München: Landesärztekammer warnt vor Stigmatisierung von Depressiven

Die Landesärztekammer warnt vor der Stigmatisierung von Depressiven. Foto: J. Stratenschulte/Archiv Die Landesärztekammer warnt vor der Stigmatisierung von Depressiven. Foto: J. Stratenschulte/Archiv
Frankfurt. 

Mutmaßliche Depressionen von Tätern sollten nach Ansicht der Landesärztekammer Hessen nicht als Auslöser von Amokläufen dargestellt werden. Mit Blick auch auf den Anschlag in München warnte der Präsident der Landesärztekammer, Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, davor, Menschen mit Depressionen zu stigmatisieren. Es gebe keine Hinweise dafür, dass depressive Menschen häufiger Gewalttaten begingen als andere Menschen. „Die Stigmatisierung depressiv Erkrankter ist daher nicht nur falsch, sie ist auch gefährlich für die Betroffenen”, teilte er am Montag mit. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich Menschen mit Depressionen nicht zurückziehen.”

Ein 18-Jähriger hatte am Freitagabend bei einem Amoklauf in München neun Menschen und sich umgebracht. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft litt der Schüler auch unter Depressionen.

(dpa)
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