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Hessischer Energiegipfel: Landesregierung: Mehr Planungssicherheit für Energiewende

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Foto: Christoph Schmidt/Archiv Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).
Wiesbaden. 

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat zum Auftakt des hessischen Energiegipfels mehr Planungssicherheit von der Bundesregierung für die Energiewende gefordert. Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), nach der der Preis für Strom aus Windkraft- und Sonnenenergieanlagen ab 2017 über Ausschreibungen ermittelt werden soll, sorge für Unsicherheit, sagte der Minister am Mittwoch in Wiesbaden.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte zu dem Spitzentreffen in die Staatskanzlei eingeladen, um dort mit etwa 30 Vertretern der Energiewirtschaft, Gewerkschaften, der Wirtschaft sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen und Bürgerinitiativen über die Ziele der hessischen Energiepolitik zu diskutieren. Der erste Energiegipfel Hessens war im Jahr 2011.

Al-Wazir wies darauf hin, dass in dem Zeitraum von Januar 2014 bis Juni dieses Jahres 110 neue Windkraftanlagen in Hessen errichtet worden seien. Er bekräftigte das Ziel des schwarz-grünen Koalitionsvertrags, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 2018 ein Viertel der Energie in Hessen aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Der hessische SPD-Vorsitzende und Oppositionsführer Thorsten Schäfer-Gümbel bezeichnete die Bilanz der Energiewende dagegen als „desaströs”. Er sagte: „Energiewende muss man nicht nur wollen, man muss sie auch können.”

(dpa)
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