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Landesregierung zeichnet „Menschen des Respekts” aus

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Susann Prautsch/Archiv Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Susann Prautsch/Archiv
Wiesbaden. 

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat drei Einzelpersonen und eine Schülergruppe als „Menschen des Respekts” ausgezeichnet. „Wir erleben in unserer Gesellschaft eine zunehmende Tendenz zu mangelnder Akzeptanz des Andersseins”, sagte Bouffier am Freitag bei der Preisverleihung in Wiesbaden. Dem habe man als Regierung nicht tatenlos zusehen wollen. Mit der Kampagne „Hessen lebt Respekt” wolle man für Rücksicht und Toleranz werben.

Posthum wurde der Darmstädter Jonathan Heimes posthum als „Mensch des Respekts” ausgezeichnet. Heimes, der 2016 mit 26 Jahren an Krebs starb, hatte sich beim Fußball-Bundesligisten Darmstadt 98 als Unterstützer und in seinem Kampf gegen Krebs große Achtung erworben. Bekannt wurde er, nachdem er 2014 vor dem Relegationsrückspiel bei Arminia Bielefeld die Spieler mit seinen Motivationsbändchen „Du musst kämpfen! Noch ist nichts verloren” versorgt hatte.

Die Wiesbadenerin Ingrid Haan wurde von Bouffier für ihre tatkräftige Unterstützung von Nachbarn und Freunden geehrt. Der syrische Flüchtling Sipan Ayub (Seligenstadt) erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit als ehrenamtlicher Übersetzer in der Caritas-Flüchtlingsberatung. 15 Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Groß-Zimmern (Kreis Darmstadt-Dieburg) konnten mit ihrem Rap-Song „Anders” überzeugen.

(dpa)
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