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Volksabstimmung: Landesregierung zu Abstimmung über frühere Mainzer Vororte

Vor einem bewölktem Himmel ist ein Ortsschild zu sehen.Foto: Frank May/Archiv Vor einem bewölktem Himmel ist ein Ortsschild zu sehen.Foto: Frank May/Archiv
Mainz/Wiesbaden. 

Die rheinland-pfälzische Landesregierung fände eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit der ehemaligen Mainzer Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim unterstützenswert. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Kleine Anfrage der AfD hervor. Die drei rechtsrheinischen Stadtteile - sie werden zusammen AKK genannt - waren nach dem Zweiten Weltkrieg Wiesbaden und damit Hessen zugeordnet worden. Viele Mainzer sprechen noch immer von einer „geteilten Stadt”.

Eine Neubewertung der AKK-Orte kann allerdings nur mit Hessen geschehen - und dort sieht man keinen Gesprächsbedarf. Eine Sprecherin der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden erklärte: „Die Frage stellt sich für uns nicht.”

Nach Angaben des Mainzer Innenministeriums übersandte die rheinland-pfälzische Regierung in den 1990er Jahren zweimal einen Diskussionsentwurf, in dem es um einen Staatsvertrag über die Wiedereingliederung der AKK-Orte in die Stadt Mainz ging. Doch Hessen habe nicht in Verhandlungen eintreten wollen.

1986 gab es einmal eine unverbindliche Bürgerbefragung in den drei Orten, bei der die Mehrheit der abgegebenen Stimmen für Mainz war. Seinerzeit wurden die Stimmen der Bewohner, die nicht teilnahmen, als Stimmen pro Wiesbaden gewertet - damit war die Seite für den Verbleib bei der hessischen Landeshauptstadt in der Mehrheit.

(dpa)
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