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Noch keine Entscheidung: Landrat: Stichwahl in der Wetterau

In mehr als einem Dutzend hessischer Städte und Gemeinden sind am Sonntag die Rathauschefs neu gewählt worden. Im Wetteraukreis steht um das Amt des Landrats eine Stichwahl an.
Symbolbild Foto: Uwe Anspach (dpa) Symbolbild
Frankfurt. 

Tausende Hessen sind in vielen Kommunen zur Wahl aufgerufen gewesen. So haben Sie gewählt: Bei der Stichwahl in Egelsbach im Kreis Offenbach wurde der Grüne Tobias Wilbrand zum neuen Bürgermeister gewählt. Er erhielt 53,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der bisherige Amtsinhaber Jürgen Sieling von der SPD erhielt demnach 46,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,7 Prozent.

In Eltville am Rhein setzte sich Amtsinhaber Patrick Kunkel (CDU) klar durch. Der 53-Jährige bekam 66 Prozent der Stimmen. Er blieb damit deutlich vor den beiden Gegenkandidaten. In Erbach im Odenwald heißt der neue Rathauschef Peter Traub. Wie die Stadt mitteilte, stimmten 60 Prozent der Wahlberechtigten für den unabhängigen Kandidaten. Damit muss der bisherige Bürgermeister Harald Buschmann (CDU) seinen Hut nehmen, er erhielt 32,2 Prozent.

In der 11 000 Einwohner-Gemeinde Kriftel im Vordertaunus bleibt Christian Seitz (CDU) Bürgermeister. Bei der Wahl hatten 77,5 der Wähler für Seitz gestimmt. Er ist seit 2006 Rathauschef. Sein Herausforderer war der 25 Jahre alte Philipp Moritz (SPD). Ihn wählten 22,5 Prozent.

ORTENBERGS SPD-Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring verteidigte ihr Amt. Die 56-Jährige setzte sich gegen Markus Bäckel mit 57,9 Prozent der Stimmen durch. Bäckel war für die Freie Wählergemeinschaft angetreten. Für ihn stimmten 42,1 Prozent der Wähler.

Im Wetteraukreis muss der neue Landrat in einer Stichwahl am 18. März bestimmt werden. Bei der Wahl erhielt der 46 Jahre alte CDU-Mann Jan Weckler 44,3 Prozent der Stimmen. Der Erste Kreisbeigeordnete Weckler muss gegen Stephanie Becker-Bösch antreten (33,3 ). Zur Wahl waren etwa 200 000 Menschen aufgerufen. Die Beteiligung lag lediglich bei 31,7 Prozent.

In der Wetterau-Gemeinde Wölfersheim steht der neue Bürgermeister bereits fest: 67 Prozent der etwa 7800 Wahlberechtigten stimmten für Eike See (SPD). Er setzte sich gegen zwei Konkurrenten durch. See tritt die Nachfolge von Amtsinhaber Rouven Kötter (SPD) an, der zum Regionalverband Rhein-Main wechselt.

(lhe)

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