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Lehrer gibt Veruntreuung von mehr als 100 000 Euro zu

Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv
Bensheim. 

Mit einem Geständnis hat der Prozess gegen einen Lehrer in Bensheim wegen gewerbsmäßiger Untreue in 231 Fällen begonnen. Der 51 Jahre alte Mann räumte am Mittwoch vor dem Amtsgericht ein, mehr als 100 000 Euro veruntreut zu haben. Der Mann war für die Budgetverwaltung des Ganztagsangebotes an der Schule verantwortlich, an der er unterrichtete. Als Grund für die Taten nannte der Angeklagte, dass er unter einer hohen finanziellen Belastung gestanden habe. Er habe mehrere Häuser besessen und mit hohen Sanierungskosten zu kämpfen gehabt. Der Angeklagte berichtete von monatlichen Verbindlichkeiten in Höhe von rund 4500 Euro. Zudem befinde er sich in Behandlung wegen Depressionen, außerdem habe man bei ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung festgestellt. 

(dpa)
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