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Lehrer veruntreut 110 000 Euro: Urteil rechtskräftig

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer.
Darmstadt. 

Ein Urteil gegen einen ehemaligen Lehrer wegen Veruntreuung von rund 110 000 Euro Schulgeldern ist rechtskräftig. Der 52 Jahre alte Pädagoge ging am Montag vor dem Darmstädter Landgericht in die zweite Instanz, zog aber nach zwei Stunden Verhandlung seine Berufung zurück. Daraufhin nahm auch die Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurück. Damit tritt das Urteil - 18 Monate Haft auf Bewährung - in Kraft.

Der geständige, frühere Oberstudiendirektor hatte zwischen 2011 und 2014 an einer Gesamtschule im südhessischen Bensheim insgesamt 110 000 Euro des Budgets für den Ganztagsunterricht auf eigene Konten überwiesen. Weil er vier Häuser gekauft hatte, war er in Geldnot gekommen. Der ehemalige Lehrer ist inzwischen im Vorruhestand und wollte mit der Berufung eine Bewährungsstrafe von unter einem Jahr erreichen. Dieses Strafmaß ist für Beamte eine wichtige Grenze, da sie so noch verbeamtet bleiben und ihre Pensionsansprüche behalten.

(dpa)
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