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Wegen Akku-Pannen: Lufthansa verbietet Mitnahme von Samsung Galaxy Note 7

Das Debakel mit dem Samsung-Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 hat Konsequenzen für Flugreisende: Es darf auf allen Flügen der Lufthansa-Gruppe ab sofort nicht mehr mit an Bord genommen werden.
Ein Samsung Galaxy Note 7, ab sofort auf allen Lufthansa-Flügen verboten. Foto: Jannis Mattar (dpa) Ein Samsung Galaxy Note 7, ab sofort auf allen Lufthansa-Flügen verboten.
Frankfurt.  Die Lufthansa verbietet ab sofort auf allen Flügen die Mitnahme des Samsung-Smartphones Galaxy Note 7. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenradios MDR Aktuell. «Das Telefon darf nicht an Bord, im Handgepäck oder im aufgegebenen Gepäck mitgenommen werden», sagte der Sprecher. Beim Samsung Galaxy Note 7 können sich die Akkus erhitzen und schlimmstenfalls in Brand geraten.

Samsungs Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 war vor zwei Tagen bereits von den US-Behörden aus Sicherheitsgründen komplett aus Flugzeugen in den Vereinigten Staaten verbannt worden. Die Lufthansa hatte sich bislang damit zufrieden gegeben, dass ein Galays Note 7 an Bord nicht eingeschaltet oder aufgeladen wird.

Das nun ausgesprochene Verbot der Lufthansa betrifft sämtliche Flüge der Firmengruppe, also auch der Tochterunternehmen. Samsung setzt inzwischen auf deutschen Flughäfen eigene Mitarbeiter ein, um Reisenden Ersatz-Handys anzubieten. Bei der Durchsetzung des Note-7-Verbots am Wochenende in den USA kam es zum Teil zu heftigen Konflikten mit Passagieren, die ihre Smartphones nicht einfach zurücklassen wollten, ohne einen Ersatz dafür zu bekommen.

(dpa)

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