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Frankfurter Lichtkunstfestival: Luminale: Licht-Oper und Schattentheater

Der Römer wird zur Luminale 2018 eine begehbare Lichtinstallation. Foto: Philipp Geist, VG Bildkunst Der Römer wird zur Luminale 2018 eine begehbare Lichtinstallation.
Frankfurt/Offenbach. 

Wenn die Luminale ruft, machen sich alle zwei Jahre Hunderttausende nachts auf den Weg. Trotz eisiger Temperaturen erliefen sich 2016 rund 200 000 Menschen - oft mit Kameras bewaffnet - die Lichtskulpturen in Frankfurt und Offenbach. In diesem Jahr findet das Lichtkunstfestival zum neunten Mal statt - erstmals mit verändertem Konzept. Zwischen 18. und 23. März sind 150 leuchtende Kunstwerke zu sehen. Heute stellen die Veranstalter das Programm vor.

Die neue inhaltliche Ausrichtung wurde bereits vor rund einem Jahr präsentiert: Die Kunstprojekte sollen sich auf die Frankfurter und Offenbacher Innenstadt konzentrieren, die Wege sollen kürzer und das Angebot übersichtlicher werden. Erstmals gibt es ein Festivalzentrum mit eigenem Info-Programm. Die Luminale findet zeitgleich zur Messe „Light+Building” statt - was 2002 als Begleitprogramm gestartet war, hat sich inzwischen als Marke fest etabliert.

Einige Kunstwerke sind schon bekannt: Lichtkünstler Philipp Geist lässt am RÖMER Videos und Projektionen über die Fassade des Rathauses und den Vorplatz laufen. Besucher sollen Teil der begehbaren Installation werden, die von Sphären-Klängen begleitet wird. Eingeblendet werden auch Wörter und Sprüche, die die Frankfurter zuvor als Beitrag zum Kunstwerk „Frankfurt FADES” beim Künstler einreichen konnten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird zur animierten Street-Art-Galerie. An der OPER hängt eine Textilfassade, die dank „organischer” Photovoltaik Strom produziert. In der LIEBFRAUENKIRCHE soll es eine „Licht-Oper” geben. Die SYNAGOGE soll mittels Licht „verhüllt” werden. Auch die ALTE OPER und der EISERNE STEG werden illuminiert. Am HISTORISCHEN MUSEUM werden Besucher Teil eines Schattentheaters. Eine Leuchtblase wabert über den GOETHEPLATZ. Auf der ZEIL leuchten von Robotern gefertigte künstliche Bäume.

(dpa)

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