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Luminale taucht Rhein-Main-Gebiet in neues Licht

Die Luminale lässt das Rhein-Main-Gebiet erstrahlen. Bei dem Festival der Lichter spielen aber auch Videos, Klänge und Wasser eine Rolle. Seit zehn Jahren wird die bauliche Entwicklung in Hessens größter Stadt beleuchtet.
Frankfurt. 

Rund 175 Projekte der Lichtkunst sind von diesem Sonntagabend (15. April) an in der Region zu sehen. 40 der Licht-Gebilde stehen in Offenbach und insgesamt 20 in den Städten Darmstadt, Wiesbaden und Mainz.

Der Palmengarten ist mit neun unterschiedlichen Installationen ein Schwerpunkt in Frankfurt. Das Hauptprojekt - eine großflächige Video-Licht-Installation - des Berliner Künstler Philipp Geist ist auf dem künftigen Kulturcampus im Stadtteil Bockenheim zu sehen und zu erleben. Damit will das Festival erneut die Stadtentwicklung thematisieren. Ökologische Stadtbeleuchtung ist ein Thema einer Ausstellung des Naturschutzbundes (NABU).

Die Organisatoren der sechsten «Biennale der Lichtkultur» hoffen - trotz des voraussichtlich eher kühl-nassen Wetters - auf rund 140 000 Besucher sowie auf mehr als drei Millionen Pendler und Passanten. Die «Biennale der Lichtkultur» wird alle zwei Jahre parallel zur Weltleitmesse «Light + Building» veranstaltet.

Das Hochhaus Tower 185 präsentiert sich als weltgrößter leuchtender «Hau den Lukas», das 142 Meter hohe FBC Hochhaus blitzt wie ein funkelnder Diamant und bietet vom 14. Stock einen Ausblick auf die Leuchtkunst in Frankfurt. Zum Blickfang an der Hauptwache wird eine rund zehn Meter hohe eiförmige Holzskulptur.

Schattenentwürfe, die Passanten mit einbeziehen, entstehen auf der Fassade des Hauptbahnhofs. Auf dem Börsenplatz werden die Betrachter auch als Schatten Teil eines sieben Meter hohen Kunstwerks. Am Main legt ein Containerschiff an, in dessen 40 Meter langem Innenraum ein Netz aus leuchtenden LED-Linien Klänge erzeugen soll.

Eine Buslinie verbindet die Veranstaltungsorte in Frankfurt miteinander. Außerdem gibt es einen Bus nach und durch Offenbach sowie spezielle Führungen. Das Programm mit einer Kurzbeschreibung aller Projekte kann unter www.luminale.de heruntergeladen werden. Das 180 Seiten starke Heft ist auch in verschiedenen Kultureinrichtungen zu haben.

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