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Main-Kinzig-Landrat Pipa geht in Ruhestand

Erich Pipa (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Jörn Perske/Archiv Erich Pipa (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Jörn Perske/Archiv
Gelnhausen. 

Nach zwölf Jahren als Landrat des Main-Kinzig-Kreises wird Erich Pipa an diesem Samstag (17.6.) in den Ruhestand verabschiedet. Auf eine zeremonielle Feier am Landratsamt in Gelnhausen mit vielen Würdenträgern verzichtete der SPD-Politiker, stattdessen freut sich der 68-Jährige auf eine musikalische Veranstaltung des Chorverbands Main-Kinzig (ab 16.30 Uhr für die Öffentlichkeit). Am Abend steht Samba auf dem Programm.

Pipa stand als Verwaltungschef von Hessens bevölkerungsreichstem Landkreis in den letzten Jahren unter anderem in den Schlagzeilen, weil er wegen seiner flüchtlingsfreundlichen Haltung seit Sommer 2015 anonyme Schmähbriefe erhalten hatte. Er wurde darin übel beschimpft und mit dem Tode bedroht. Die Schreiben stammen nach Einschätzung der Ermittler vermutlich von Rechtsextremisten. Auch die anhaltenden Bedrohungen führten dazu, dass der 68-Jährige nicht erneut als Landrat kandidieren wollte. „Ich habe mir gedacht, das tue ich mir nicht weiter an.”

Sein 52-jähriges Berufsleben hat Pipa der Politik und Verwaltung gewidmet. Seit dem 18. Juni 2005 war er Landrat, davor 18 Jahre stellvertretender Landrat oder hauptamtlicher Kreisbeigeordneter. Nachfolger von Pipa als Landrat wird sein Parteikollege Thorsten Stolz.

(dpa)
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