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Fastnacht: "Mainz bleibt Mainz" ehrt Margit Sponheimer

Von Mit neuen Akteuren und einer Hommage an die Mainzer Fastnachtsikone Margit Sponheimer kommt in diesem Jahr die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ daher.
Altbekanntes Gesicht: Friedrich Hofmann sitzt wieder als Till auf der Reichstagskuppel.
Mainz. 

Die Mutter aller Fernsehsitzungen setzt in ihrem 63. Jahr wieder einmal auf viele bekannte Gesichter: der „Till“ auf der Reichstagskuppel, Jürgen Wiesmann ist „Ernst Lustig“, die Mainzer Hofsänger singen zum Finale – die Zuschauer dürfen sich am Fastnachtsfreitag auf viele Bekannte freuen.

Doch gleichzeitig holen die Macher vom ZDF in diesem Jahr auch ein paar neue Gesichter auf die große Fernsehbühne, allen voran einen Abräumer in den Mainzer Sitzungssälen in diesem Jahr: Florian Sitte, ein junger Zahnarzt aus Mainz, darf mit seinem Sensationsvortrag als „Angela Merkel“ erstmals die Fernsehbühne entern. Neu dabei ist auch eine junge Band: Mit „Handkäs un sei Musigg“ feiert Wiesmann junior, Oliver mit Vornamen, seinen Einstand bei „Mainz bleibt Mainz“.

Eine Frau in der Bütt

Neuerung Nummer drei: Endlich steht wieder einmal eine Frau in der Bütt. Sabine Pelz durfte schon einmal vor mehr als zehn Jahren in die wichtigste Fastnachtssitzung der Nation, damals als „Notfall-Ich-AG“, nun feiert sie ein Comeback. Völlig zu recht: In einem großartigen Vortrag nimmt die „Chefhostess“ ihre Besucher mit in die „Schicksalsjahre“ des völlig maroden Mainzer Rathauses und zieht dabei die Lokalpolitik höchst gekonnt durch den Kakao. Mit Pelz zeigt sich auch der Stil der Sendung unter der Regie des ZDF: Nach einem höchst politischen Jahr 2017 setzen die Macher vom Lerchenberg eher auf die Verbindung aus Kokolores und Politik. Echte Politiknummern im alten Mainz bleibt Mainz-Stil gibt es nur zwei: Der Till, der im Vorjahr dem grandiosen Protokoller Erhard Grom weichen musste, kehrt zurück, dazu kommt Kabarettist Lars Reichow mit seinen „Fastnachtsthemen“.

Den Abgang von Hans-Peter Betz als „Guddi Gutenberg“ kompensieren die ZDF-Macher nicht, dabei hätte es unter den Mainzer Rednern einiges an Auswahl gegeben: Werner Renkes seziert aus seiner „Cantina del Populo“ großartig die hohe Politik, Bernhard Knab schlägt als „Deutscher Michel“ groß auf und auch Rüdiger Schlesinger hätte als politischer Red-Akteur längst das Zeug für die große Fernsehbühne. Stattdessen darf erneut Detlev Schönauer den „Bio-Lehrer“ geben, obwohl sein Vortrag in diesem Jahr weniger zündet.

„Närrischer Bundestag“

Sänger Oliver Mager, zurück aus der Fastnachtspause, wird dem Saal zu Beginn einheizen, die Schnorreswackler kommen mit ihrem grandiosen „Närrischen Bundestag“.

Am Ende der Sitzung darf das Blödel-Duo Martin Heininger und Christian Schier nicht fehlen. Den Schlussvortrag übernimmt „Obermessdiener“ Andreas Schmitt, der als Sitzungspräsident durch die Sendung führt. Den emotionalen Höhepunkt wird es kurz nach der Hälfte geben: Dann gibt sich Margit Sponheimer noch einmal die Ehre – zwei Tage nach ihrem 75. Geburtstag (siehe Kasten) wird die Fernsehsitzung zur Hommage ans „Margittsche“.

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