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Maßnahmenpaket zum aktiven Schallschutz kommt etwas später

Wiesbaden/Kelsterbach. 

Die Präsentation eines weiteren Maßnahmenpakets für den aktiven Schallschutz am Frankfurter Flughafen verzögert sich. Ursprünglich wollte das Forum Flughafen und Region, das für einen Interessenausgleich zwischen der Luftfahrtwirtschaft und den Anwohnern gegründet wurde, das Paket bereits im laufenden Jahr vorlegen. Die Präsentation sei nun für Ende Januar geplant, sagte eine Sprecherin des Umwelthauses der Deutschen Presse-Agentur in Kelsterbach.

Als Grund für die monatelange Verzögerung gelten terminliche und organisatorische Probleme unter den Teilnehmern. Bei dem Maßnahmenpaket soll es nach der ursprünglichen Planung um Gebühren für die Fluggesellschaften, Möglichkeiten durch neue Navigationssoftware, Förderprogramme und Forschungsprojekte gehen.

Um mehr Ruhe für die Anwohner rund um den Airport zu erreichen, hatte sich die Landesregierung zuletzt mit dem Flughafen Frankfurt und Airlines auf eine freiwillige Erklärung zu einer Lärmobergrenze geeinigt. Damit soll die Lärmbelastung kleiner gehalten werden, als es die Ausbaugenehmigung für den Flughafen von 2007 grundsätzlich erlauben würde.

An den Verhandlungen über die Lärmobergrenze waren auch die Fluglärmkommission und das Forum Flughafen und Region beteiligt. Neben dieser freiwilligen Vereinbarung will Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) die Begrenzung der Lärmbelastung auch im Landesentwicklungsplan verankern. Das Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau reagierte enttäuscht auf das Papier.

(dpa)
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