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Umweltministerium: Mehr Fördergeld für hessische Dorfentwicklung

Lebenswerte Dörfer mit einem attraktiven Ortskern und individuellem Charakter: Das ist das Ziel der hessischen Dorfentwicklung. Für 2016 sind knapp 23 Millionen Euro eingeplant.
Blick auf das hessische Dorf Gottsbüren (Hessen). Foto: Uwe Zucchi/Archiv Blick auf das hessische Dorf Gottsbüren (Hessen). Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Wiesbaden. 

In die hessische Dorfentwicklung fließt nach einem deutlichen Einbruch 2012 wieder stetig mehr Fördergeld. Der Betrag erhöhte sich seitdem von gut 13,3 Millionen Euro auf knapp 20,2 Millionen Euro im Jahr 2015. Dies geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor. 2002 hatte die Summe noch mehr als 26,6 Millionen Euro betragen.

Die Förderbedingungen hätten sich in den vergangenen 15 Jahren mehrfach geändert, erklärte das Ministerium. Unter anderem sei die konzeptionelle Ausrichtung weiterentwickelt worden, um dem demografischen und strukturellen Wandel Rechnung zu tragen. Schwankungen seien jedoch auch dadurch zu erklären, dass sich die Finanzen der kommunalen Haushalte oder die Investitionsbereitschaft von Privatleuten ändere.

Der Anteil der EU- und Bundesmittel am Gesamttopf betrug 2015 jeweils 7 Prozent, nach 13 Prozent (EU) und 8 Prozent (Bund) im Jahr zuvor. Im Gegenzug kamen 86 Prozent des Fördergeldes für die Dorfentwicklung 2015 vom Land - 2014 waren es noch 79 Prozent gewesen.

Laut Zahlen des Umweltministeriums sind für das Dorfentwicklungsprogramm in diesem Jahr knapp 23 Millionen Euro eingeplant, für die darauffolgenden drei Jahre jeweils 19,7 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen die kleinen Gemeinden „attraktiv und lebendig” werden. Es geht unter anderem darum, die Ortskerne zu stärken und den individuellen Charakter der hessischen Dörfer zu bewahren.

(dpa)
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