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Ausgaben steigen: Mehr Geld für Jugendhilfe nötig

Gestapelte Euro-Münzen. Foto: Oliver Berg/Archiv Gestapelte Euro-Münzen.
Wiesbaden. 

Die Ausgaben für die Jugendhilfe sind im Land erneut gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, zahlte jeder Hesse im vergangenen Jahr rechnerisch 578 Euro dafür, 52 Euro mehr als im Jahr 2015. Regional schwankte der Betrag zwischen 348 Euro im Odenwaldkreis und 959 Euro in Frankfurt am Main.

Im Jahr 2016 gaben die Träger der öffentlichen Jugendhilfe den Angaben zufolge netto knapp 3,6 Milliarden Euro aus, 352 Millionen Euro oder elf Prozent mehr als 2015. Die deutliche Steigerung der Ausgaben sei vor allem auf die hohen Mehrausgaben für die Kindertagesbetreuung (plus 180 Millionen Euro) und für die Hilfen zur Erziehung (plus 178 Millionen Euro) zurückzuführen.

Auch die Bruttoausgaben stiegen 2016 um elf Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Euro. Rund 62 Prozent flossen in die Tagesbetreuung von Kindern. Knapp 29 Prozent wurden für die Hilfe zur Erziehung und für die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche ausgegeben. Rund vier Prozent flossen in die Jugendarbeit. Sonstige Ausgaben, wie die allgemeine Förderung der Familie, machten insgesamt fünf Prozent aus.

(dpa)

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