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Frankfurter Gründerzentrum: Mehr Geld und mehr Förderung für Gründer

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte gestern das künftige „Tech Quartier“ und den Frankfurter Internet-Knotenpunkt (Bild). Foto: Andreas Arnold (dpa) Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte gestern das künftige „Tech Quartier“ und den Frankfurter Internet-Knotenpunkt (Bild).
Frankfurt. 

Eine Allianz aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft will Frankfurt und Umgebung binnen fünf Jahren zu einer international führenden Region für Start-ups machen. Dieses Ziel hätten Hessens Landesregierung, Hochschulen und Unternehmen beschlossen, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag im Frankfurter Gründerzentrum „TechQuartier”. Dazu sollten insgesamt 15 bis 20 Millionen Euro fließen, verkündete der Grünen-Politiker.

Talente an der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt sollten besser gefördert und Kooperationen in Gründer-Netzwerken sowie mit Unternehmen am Finanzplatz erleichtert werden, sagte Thomas Funke, Co-Direktor des Gründerzentrums. Zudem werde sich Frankfurt mit einem neuen Online-Portal besser für Investoren vermarkten. Gründer sollen zudem mit dem im Herbst aufgelegten gut 33 Millionen Euro schweren Fonds „Hessen Kapital III” der Landesregierung leichter an Kapital kommen.

Bis 2022 solle so die Zahl der Wachstumsfirmen in der Region von 500 auf 1000 klettern, sagte Funke. Die Menge der Finanz-Start-ups (Fintechs), die Verbrauchern etwa neue Zahlverfahren oder Hilfe beim Sparen bieten, soll von gut 80 auf 300 steigen.

Frankfurt ist zwar als Finanzplatz unangefochten, doch Start-ups zieht es oft nach Berlin, wo Gründer auch leichter an Geld kommen.

(dpa)

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