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Prozess in Frankfurt: Mehrfach-Sexualstraftäter droht Sicherungsverwahrung in Psychiatrie

Foto: Peter Steffen (dpa)
Frankfurt.  Vergewaltigung und falsche Verdächtigung werden seit Dienstag einem 45 Jahre alten Mann vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt. Dem bei der Polizei als rückfälliger Sexualstraftäter bekannten Angeklagten aus dem Hochtaunuskreis droht die Sicherungsverwahrung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Das Gericht gab am ersten Verhandlungstag einen entsprechenden Hinweis. Die Anklage wirft dem mehrfach vorbestraften Mann vor, im November 2015 in seiner Wohnung eine Frau vergewaltigt zu haben. Nachdem diese Strafanzeige erstattet hatte, verfasste er laut Anklage ein Schreiben an die Polizei, in dem er sich als das Opfer ausgab und die Anzeige angeblich zurücknahm. Eine frühere Lebensgefährtin bezichtigte den Mann außerdem der falschen Verdächtigung. In mehreren Schreiben an die Polizei gab er sich als ein Bekannter von ihr aus und berichtete von angeblichen sexuellen Übergriffen der Frau auf ihre beiden Kinder. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen. Stattdessen beleidigte er die Wachtmeister und widersetzte sich vorübergehend seinem Transport in den Gerichtssaal. In dem Prozess steht vor allem das Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen im Mittelpunkt. Schon vorher war der Mann mehrfach psychiatrisch begutachtet worden. Die bislang angesetzten Verhandlungstermine reichen bis Ende September. (dpa)
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