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Merck prüft Ausgliederung von Geschäftsteilen

Der Schriftzug des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA. Foto: Arne Dedert/Archiv Der Schriftzug des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA. Foto: Arne Dedert/Archiv
Darmstadt. 

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will durch den Umbau seiner Organisationsstruktur seine Wachstumschancen optimieren. Die historisch gewachsenen Steuerungs- und Planungssysteme für die drei Geschäftsbereiche Healthcare (Pharma), Life Science (Produkte für die Pharmaforschung) und Performance Materials (Spezialchemikalien) sollen neu aufgesetzt und durch maßgeschneiderten Lösungen ersetzt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mit.

Dazu prüfe der Konzern die Gründung von Tochtergesellschaften unter dem Dach der Merck KGaA, „um darin die einzelnen Geschäfte und ERP-Systeme besser abzubilden”. ERP-Systeme sind rechnergestützte Systeme zur Ressourcenplanung in Unternehmen.

Beabsichtigt sei, so von den globalen Wachstumschancen der drei Geschäfte langfristig bestmöglich profitieren zu können, hieß es weiter. Die Konzernzentrale bleibe am Standort Darmstadt, betonte Merck-Chef Stefan Oschmann. „Jetzt, in einer Situation, in der es Merck sehr gut geht, wollen wir den Standort strategisch für weiteres Wachstum in den drei Geschäften vorbereiten.”

Die ERP-Systeme seien vor allem für die Anforderungen am Standort Darmstadt optimiert, unterstützen die weltweiten Bedürfnisse der Sparten aber nur noch bedingt. Die geplanten Maßnahmen und ihre konkrete Gestaltung stehen laut Merck unter Vorbehalt. Eine Umsetzung solle im Wesentlichen im Geschäftsjahr 2018 erfolgen. Arbeitsplätze sollten nicht abgebaut werden, betonte ein Sprecher. „Es geht nicht darum, Geld zu sparen.”

(dpa)
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