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Metaller-Warnstreiks in Hessen gehen Mittwoch weiter

Eine Woche vor geplanten neuen Gesprächen im Metaller-Tarifstreit in Zweibrücken will die Gewerkschaft mit Warnstreiks in Hessen am Mittwoch weiter Druck aufbauen.
Frankfurt. 

Unter anderem in Betrieben der Verwaltungsstellen Darmstadt/Mainz, Herborn, Frankfurt und Offenbach werde die Arbeit zeitweise ruhen, teilte die IG Metall in Frankfurt mit. Auch die Belegschaften von Mercedes Benz in Kassel sei zum Warnstreik aufgerufen. Allein dort rechnet die Gewerkschaft mit 1000 Teilnehmern.

Zum IG-Metall-Bezirk Frankfurt zählen die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen mit rund 400 000 Beschäftigten. Am 9. Mai wollen Arbeitgeber und Gewerkschaft in Zweibrücken ihre Tarifverhandlungen fortsetzen. Bis dahin werde es Warnstreiks geben, hatte IG Metall-Verhandlungsführer Armin Schild am Montagabendgesagt. Wenn auch in Zweibrücken kein verbessertes Angebot vorgelegt werde, dann werde die IG Metall eine verschärfte Gangart wählen.

Nach Ansicht der Arbeitgeber passen Streiks nicht in die Zeit: "Angesichts der wackeligen Konjunktur wirken Streiks wie Gift für die Unternehmen", teilte Werner Simon, Hauptgeschäftsführer von PfalzMetall, mit.

Die Gewerkschaft will mit den Aktionen ihren Forderungen für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche Nachdruck verleihen. Die IG Metall verlangt in einem Paket 6,5 Prozent mehr Geld sowie die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten und mehr Mitsprache beim Einsatz von Leiharbeitern. Die Arbeitgeber bieten bislang 3 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 14 Monaten. "Das bedeutet für die Mitarbeiter eine deutliche Reallohnsteigerung. Das Angebot ist zudem das höchste, dass die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren vorgelegt haben", erklärte Simon.

(dpa)
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