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Ministerium nimmt Schulen bei Sportunterricht in Pflicht

Blick in eine leere Sporthalle. Foto: Patrick Pleul/Archiv Blick in eine leere Sporthalle.
Wiesbaden. 

Hessens Schulen sollten nach einem Appell der schwarz-grünen Landesregierung bei der Unterrichtsplanung mehr darauf achten, dass keine Sportstunden ausfallen. Viele Schulen gäben personelle, räumliche oder organisatorische Gründe dafür an, dass der vorgesehene Unterricht nicht stattfindet, erklärte das Kultusministerium in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion in Wiesbaden. Oft fehle es auch an Kapazitäten in Sporthallen oder Schwimmbädern - oder die Sportstätten seien zu weit entfernt.

„Derzeit gibt es intensive Bemühungen, die Anzahl der gehaltenen Sportstunden durch verschiedene Maßnahmen zu erhöhen”, teilte das Ministerium mit. Es forderte die Schulen unter anderem auf, die Gestaltungsmöglichkeiten beim Stundenplan zu nutzen und beispielsweise Sportstunden zu bündeln. Außerdem sollten sich die Schulen so weit wie möglich in die Planung der kommunalen Sportstätten einbringen und den Kontakt zu benachbarten Vereinen suchen.

Je nach Jahrgangsstufe sind an hessischen Schulen zwei bis drei Stunden Sport pro Woche vorgesehen. Das Ministerium habe gemeinsam mit dem Landessportbund die Schulen in einem Rundbrief aufgefordert, diese Vorgaben einzuhalten, sagte ein Ministeriumssprecher. Nach einer aktuellen Erhebung würden über alle Schulformen hinweg 91 Prozent der vorgesehenen Sportstunden erteilt.

(dpa)
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