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Prozess in Frankfurt: Mit Frau und Kindern gegen Betonpfeiler

Das Gebäude des Landgerichts in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv Das Gebäude des Landgerichts in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv
Frankfurt. 

Weil er nach einem Streit mit seiner Frau und zwei Kindern im Auto gegen einen Betonpfeiler gefahren war, ist ein 44-Jähriger rechtskräftig zu zehn Monaten Bewährungsstrafe und einem Jahr Führerscheinsperre verurteilt worden. Vor dem Landgericht Frankfurt nahm der Angeklagte seine Berufung gegen das unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung gesprochene Urteil des Amtsgerichts zurück, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Während die Frau im März vergangenen Jahres im Urlaub war, hatte der Ehemann die Unterlagen ihres Rechtsanwaltes über die bevorstehende Scheidung erhalten. Aus Ärger darüber forderte er sie telefonisch auf, sofort heimzukommen. Kurz nach ihrer Ankunft auf dem Frankfurter Flughafen kam es dann im Auto zur Auseinandersetzung. Der Mann machte Lenkbewegungen und fragte die Frau, ob er gegen einen Pfeiler fahren solle. Dann verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das gegen den Pfeiler prallte. Dank Sicherheitsgurten und Airbags wurden weder die Frau noch die im Heck sitzenden neun und elf Jahre alten Kinder verletzt.

Nach dem Urteil des Amtsgerichts hat der Angeklagte die Verletzung seiner Familie billigend in Kauf genommen. Die Ehe wurde zwischenzeitlich geschieden.

(dpa)
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