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Mobiles Beratungsteam kämpft gegen Rassismus

Den klassischen Skinhead gibt es nur noch vereinzelt. Oft treten Rechtsextremisten «ganz normal» auf und locken Jugendliche mit geselligem Biertrinken und Fahrten zur Kirmes in ihr Netz.
Der Sozialpädagoge Christopher Vogel vom Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus Hessen hält ein Faltblatt mit Logos und Symbolen rechtsradikalen Inhalts hoch. Foto: dpa Foto: dpa Der Sozialpädagoge Christopher Vogel vom Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus Hessen hält ein Faltblatt mit Logos und Symbolen rechtsradikalen Inhalts hoch. Foto: dpa
Kassel.  Engagierte Bürger in Nordhessen kämpfen dagegen an: mit Diskussionen und alternativen Freizeitangeboten.

Übergriffe Rechtsextremer haben in Nordhessen immer wieder Aufsehen erregt. In Kassel gibt das Mobile Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus (MBT) Eltern, Lehrern, Kommunen und Vereinen Tipps für den Kampf gegen rechte Umtriebe. Der Kasseler Sozialpädagoge Christopher Vogel warnt dabei vor den «ganz normalen» Neonazis: «Den klassischen Skinhead - Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel - gibt es aber nur noch vereinzelt.» Die Szene trete subtiler, aber nicht minder gefährlich als in den 1990ern auf.

Lehrer, Eltern und andere müssten gemeinsam an die vom Abdriften in die rechtsextreme Szene bedrohten Jugendlichen herantreten, sagt der MBT-Experte. Hilfreich seien vor allem immer wiederkehrende Diskussionen - «mit Argumenten schlagen» - und ein alternatives Freizeitangebot. Hierfür biete das MBT Leitfäden und Hilfestellungen.
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