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Mordprozess um Attacke auf Polizisten zieht sich weiter hin

Limburg. 

Der Prozess um die tödliche Messerattacke auf einen Polizisten in Herborn zieht sich weiter in die Länge. Nach erneuten Beweisanträgen der Verteidigung am Montag soll unter anderem ein weiterer Zeuge gehört werden. Der Prozess steht seit Wochen eigentlich vor seinem Abschluss: Bereits Ende Oktober hatte das Gericht die Beweisaufnahme geschlossen. Danach folgten die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Mitte November plädierte der Verteidiger - stellte danach aber noch mehr als 20 Beweisanträge.

Das Gericht schloss am Montag abermals die Beweisaufnahme, und die Prozessbeteiligten wiederholten ihre Plädoyers: Für den tödlichen Angriff an Heiligabend 2015 soll der 28 Jahre alte Angeklagte nach dem Willen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage wegen Mordes lebenslang in Haft. Der Verteidiger will einen Freispruch erreichen. Erneut stellte er nach seinem Schlussvortrag die Beweisanträge. Das Gericht sah aber keinen Fall von Prozessverschleppung.

Der Angeklagte soll am Herborner Bahnhof einen 46 Jahre alten Beamten erstochen und dessen ein Jahr älteren Kollegen schwer verletzt haben. Die beiden waren gerufen worden, weil der Angeklagte in einem Zug als aggressiver Schwarzfahrer aufgefallen war. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt.

(dpa)
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