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Kalaschnikow und Pistolen: Mutmaßlicher „Reichsbürger” wegen Waffenbesitz vor Gericht

Wegen unerlaubten Besitzes von Waffen und Kriegswaffen steht von Dienstag an ein mutmaßlicher „Reichsbürger” vor dem Landgericht Hanau.
Briefkasten am Landgericht in Hanau. Foto: Marius Becker/Archiv Briefkasten am Landgericht in Hanau. Foto: Marius Becker/Archiv
Hanau. 

Wegen unerlaubten Besitzes von Waffen und Kriegswaffen steht von Dienstag an ein mutmaßlicher „Reichsbürger” vor dem Landgericht Hanau. Der 57-Jährige soll in seiner ehemaligen Wohnung in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) Waffen ohne die erforderliche Erlaubnis besessen habe. Der Angeklagte könnte laut Staatsanwaltschaft den sogenannten Reichsbürgern angehören.

„Reichsbürger” erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an und verweigern amtliche Bescheide, Bußgelder und Steuern. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird inzwischen bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Viele von ihnen sind nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden in der rechtsextremen Szene aktiv.

Angeklagt ist im Hanauer Fall unter anderem der Besitz eines Sturmgewehrs vom Typ Kalaschnikow, von zwei Pistolen und Munition. In der Wohnung des Mannes habe sich auch der Verschluss einer Maschinenkanone der ehemaligen deutschen Wehrmacht befunden. Dies sei Bestandteil der Bordwaffe eines Jagdflugzeuges gewesen, erläuterte ein Gerichtssprecher.

(dpa)
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