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NSU-Ausschuss: Verhältnis zur Familie war gut

Wiesbaden. 

Nach dem Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel hat zwischen den Ermittlern und der Opferfamilie nach Aussage des leitenden Staatsanwaltes ein gutes Verhältnis bestanden. Der damalige Chef der Mordkommission habe von einer besonders engen Beziehung berichtet, sagte Oberstaatsanwalt Götz Wied am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag in Wiesbaden. Er selbst habe keinen persönlichen Kontakt zu den Angehörigen gehabt.

Yozgat war im April 2006 mutmaßlich vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) erschossen worden. Der Ausschuss untersucht, ob in hessischen Behörden bei den Ermittlungen Fehler gemacht wurden. „Der Vater hat ein enges Verhältnis zur Polizei aufgebaut, das bis heute andauert”, sagte Wied. „Wir haben nicht gegen die Familie ermittel”, betonte der Staatsanwalt. Es sei lediglich im Umfeld des Opfers nach Hinweisen auf den Täter gesucht worden.

(dpa)
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