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NSU-Mord: Gericht glaubt hessischem Verfassungsschützer

NSU-Prozess. Foto: Peter Kneffel/ARCHIV NSU-Prozess. Foto: Peter Kneffel/ARCHIV
München. 

Im NSU-Prozess in München glaubt das Oberlandesgericht den Ausführungen des hessischen Verfassungsschützers Andreas T.. Die Aussage des Beamten sei glaubwürdig, heißt es in einem Beschluss, den der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Dienstag verlas.

Das Gericht lehnte damit im Terrorprozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer des „Nationalsozialistischen Untergrunds” erneut mehrere Beweisanträge von Nebenklägern ab. Sie betrafen den Mord an dem Betreiber eines Internetcafés in Kassel im April 2006, Halit Yozgat. Während der Tat war Andreas T. am Tatort. Er hatte ausgesagt, er sei nur zufällig dort gewesen und habe mit der Tat nichts zu tun. Dass der Ermordete hinter dem Tresen auf dem Boden lag, habe er nicht bemerkt. Diese Angaben seien mit den Aussagen der anderen Zeugen vereinbar, sagte Götzl.

Die Bundesanwaltschaft ist davon überzeugt, dass die beiden mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den Café-Betreiber erschossen haben.

(dpa)
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