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Nach zehn Jahren Planung: Frankfurter Stadtmuseum fertig

Historisches Museum Frankfurt. Foto: Boris Roessler Historisches Museum Frankfurt. Foto: Boris Roessler
Frankfurt/Main. 

Sechs Jahre lang hat es mit dem Neubau des Historischen Museums auf dem Frankfurter Römerberg gedauert. Dafür musste der Vorgängerbau - ein von vielen ungeliebter Betonklotz aus dem Jahr 1972 - weichen. Am Mittwoch wurde das 54 Millionen Euro teure Gebäude nun feierlich eröffnet.

Zuvor war bereits der aus fünf Gebäuden bestehende angrenzende Altbau des Stadtmuseums für 20 Millionen Euro saniert worden. Frankfurt hat sich zehn Jahre lang mit der Planung des lange umstrittenen Neubaus beschäftigt. Dieser ist aber für die Öffentlichkeit erst im Spätherbst zugänglich, wenn die Ausstellungen bestück sind. Zum Altbau gehört auch das Staufergebäude mit seiner Kapelle von Anfang des 13. Jahrhunderts, das als Frankfurts ältestes Gebäude gilt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bezeichnete am Mittwoch den von dem Stuttgarter Architektenbüro Lederer Ragnarsdottir Oei errichteten Neubau als „Meilenstein”. Mit seinem architektonischen Bezug auf die Altstadt sei das Gebäude ein „großer Wurf” geworden. Der Bau mit einer Länge von 60 Metern, der ein großes Satteldach mit hohen Giebel hat, erinnert an eine große Scheune. Als Baumaterialien wurden roter Sandstein, Schiefer und Basalt verwendet.

Museumsdirektor Jan Gerchow kündigte an, dass das Museum sich als Forum für die gesamte Stadtgeschichte mit Blick auf die Gegenwart verstehe. Der abgerissene Betonbau, der sich damals bewusst gegen die „elitäre Kultur” positioniert habe, sei ein „ungeliebter Solitär” gewesen. Am kommenden Wochenende sind alle Bürger zu einem großen Fest im Museum eingeladen.

(dpa)
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