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Präpariertes Fleisch: Nägel in Hundeködern: Mehrere Fälle in Hessen

Ein Zettel warnt in einem Park vor ausgelegten Giftködern. Foto: Florian Schuh/Archiv Ein Zettel warnt in einem Park vor ausgelegten Giftködern.
Kassel/Neustadt. 

Mit Nägeln und Schrauben gespickte Hundeköder beschäftigen wiederholt Ermittler in Hessen. Sowohl in Espenau (Landkreis Kassel) als auch in Neustadt (Kreis Marburg-Biedenkopf) wurde in den vergangenen Tagen entsprechend präpariertes Fleisch gefunden, erklärten Polizeisprecher am Donnerstag. Für Ermittler sind gefährliche Köder ein Dauerthema. In dem nordhessischen Fall werden die Fleischbällchen nun per DNA-Analyse vom Landeskriminalamt untersucht. Die Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

In Neustadt hatte laut Polizei ein Hundehalter am Dienstag einen ausgelegten Wurstköder gefunden. Man ermittele nun in insgesamt zwölf solcher Fälle, hieß es. In Espenau waren am Montag 18 mit Schrauben gespickte Fleischbällchen gefunden worden. Ein Hund habe zwei gefressen, sei jedoch von einem Tierarzt gerettet worden. Laut der hessischen Tierschutzbeauftragten Madeleine Martin gibt es keine Erhebung über solche Straftaten. Oft seien Ermittlungen schwierig, weil auch achtlos weggeworfene, verdorbene Lebensmittel und Pferdeäpfel mit Medikamenten-Rückständen bei Hunden zu Vergiftungen führen können.

(dpa)

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