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Flüchtlinge in Deutschland: Netzwerk soll Flüchtlingsforschung voranbringen

Ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern soll die Forschungen zum Thema Flucht voranbringen. «Deutschland hat in dem Bereich einen Riesennachholbedarf», sagte die Marburger Konfliktforscherin Ulrike Krause.
Symbolbild Symbolbild
Marburg. 

Ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern soll die Forschungen zum Thema Flucht voranbringen. „Deutschland hat in dem Bereich einen Riesennachholbedarf”, sagte die Marburger Konfliktforscherin Ulrike Krause. Im angelsächsischen Raum gebe es bereits seit Jahrzehnten eine fest etablierte Flüchtlingsforschung.

Krause gehört zum Organisationsteam des „Netzwerks Flüchtlingsforschung”, einem Verbund von Wissenschaftlern, die zu Flucht, Asyl und Zwangsmigration arbeiten. Zu ihren Schwerpunkten gehören unter anderem das europäische Flüchtlingsrecht, Integrationspolitik oder Untersuchungen zu Flüchtlingslagern.

Bei der Bewältigung der aktuellen Krise könne zudem die historische Perspektive helfen, sagte Krause, die am Zentrum für Konfliktforschung an der Uni Marburg tätig ist. „Es ist ja nicht die erste globale Flüchtlingskrise.” Zudem brauche es in Deutschland ein gemeinsames und systematisches Vorgehen: „Man müsste einen runden, bunten Tisch zum Austausch und zur zielgerechten Planung zusammenstellen mit Hilfsorganisationen und Experten, Juristen, Wissenschaftlern und den unterschiedlichen Ministerien.”

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