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Neue Führungen in Grenzgedenkstätte Point Alpha geplant

Besucher an der Gedenkstätte Point Alpha. Foto: Michael Reichel/Archiv Besucher an der Gedenkstätte Point Alpha. Foto: Michael Reichel/Archiv
Rasdorf/Geisa. 

Mit neuen Führungen will die Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen mehr Besucher anlocken. So sollen etwa Erklärungstouren speziell für Grundschüler angeboten werden, wie Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach der Deutschen Presse-Agentur sagte. Im Frühjahr 2018 solle die Zahl der Formate der Führungen für verschiedene Zielgruppen von sechs auf zwölf verdoppelt werden.

Es sind auch mehr Führungen zu Spezialthemen und in mehr Sprachen als bisher geplant, etwa für Besucher aus den Niederlanden oder Südkorea. Point Alpha ist ein ehemaliges Militärcamp der US-Armee am Eisernen Vorhang zu Zeiten des Kalten Krieges.

Ricarda Steinbach ist als Stiftungsdirektorin Mitte Juli 2017 ein Jahr im Amt. Unter ihrer Leitung verzeichnete die Grenzgedenkstätte ein Besucherplus. Über zehn Prozent mehr seien es in den vergangenen zwölf Monaten gewesen. Allein im ersten Halbjahr 2017 kamen 38 000 zahlenden Besucher - im Vergleichszeitraum 2016 seien es 32 000 gewesen.

„Wir wollen dazu ermuntern, uns auch häufiger im Jahr zu besuchen. Die Point-Alpha-Gäste sollen zu „Mehrfach-Tätern” werden”, nannte Steinbach als Ziel und ergänzte: „Wir sind dabei, Point Alpha zu einer nationalen und internationalen Marke zu entwickeln.”

(dpa)
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