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Neuer Lebensraum: Renaturierung der Weschnitzinsel beendet

Gänseblümchen stehen auf einer Wiese im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Gänseblümchen stehen auf einer Wiese im Sonnenschein.
Lorsch. 

Rastgebiet für Zugvögel und Rückzugsort für bedrohte Bodenbrüter: Die Weschnitzinsel von Lorsch ist wieder ein Refugium für verschiedenste Tierarten. Hessens Umweltministerin Priska Hinz bezeichnete am Samstag die Renaturierung des 80 Hektar großen Geländes (entspricht grob etwa 80 Fußballfeldern) in Südhessen als beendet. „Damit wird eines der größten Renaturierungs- und Naturschutzprojekte des Landes Hessen erfolgreich abgeschlossen und die lang geplante Zusammenlegung der Alten und Neuen Weschnitz Wirklichkeit”, sagte die Grünen-Politikerin. Mit den Bauarbeiten war im Juni 2017 begonnen worden.

Im Rahmen des Projektes wurden die beiden Arme der Weschnitz zusammengelegt und Wiesenflächen renaturiert. „Uns ist gelungen, die Weschnitzinsel wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen, der sowohl Tieren und Pflanzen des Gewässers, als auch den vielen rastenden und brütenden Vögeln ein Refugium bietet”, betonte die Ministerin. Insgesamt investierte das Land den Angaben zufolge rund 3,5 Millionen Euro.

(dpa)
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