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Start-up-Standort: Neuer Plan für Frankfurter Start-ups wird vorgestellt

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Arne Dedert/Archiv Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).
Frankfurt/Main. 

Frankfurt ist in Deutschland unangefochtenes Finanzzentrum, doch bei Start-ups hinken die Stadt und das Umland Berlin hinterher. Selbst Gründer digitaler Finanzfirmen (Fintechs), die Verbrauchern Hilfe beim Sparen oder neue Zahlverfahren bieten, zieht es in die Hauptstadt.

Das will die hessische Landesregierung ändern. Sie hat sich mit Unternehmen und Hochschulen das Ziel gesetzt, die Region Frankfurt Rhein-Main binnen fünf Jahren zu einem international führenden Start-up-Standort, gerade für Fintechs, zu machen. Dazu stellt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) heute einen Plan im Frankfurter „TechQuartier” vor. Unterstützt wird er von der Leitung des Gründerzentrums, Vertretern von Stadtrat und Goethe-Universität, Deutsche-Börse-Vorstand Hauke Stars und Markus Pertlwieser, Digitalexperte bei der Deutschen Bank.

Schon länger gibt es Versuche, Frankfurt attraktiver für Start-ups zu machen. So unterstützt die Deutsche Börse Gründer mit einem Netzwerk beim Wachstum und bietet etablierteren Firmen die Möglichkeit zum Börsengang im Handelssegment „Scale”. Die Deutsche Bank wiederum hat eine Digitalfabrik gegründet, die Wachstumsfirmen einbindet. Und die Landesregierung hat im Herbst einen neuen Gründerfonds aufgelegt.

Bei der Zahl der Fintechs hat Frankfurt zugelegt. Am Main waren laut der Bank Comdirect 84 Wachstumsfirmen Ende September 2017 ansässig, Platz zwei nach Berlin (228). Beim Geld mangelt es aber gewaltig. Frankfurter Fintechs sammelten nur 25 Millionen Euro von Investoren ein, die Konkurrenz in der Hauptstadt kam auf 664 Millionen.

(dpa)

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