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Prozess in Dillenburg: Neuer Prozess um Kuh „Verona”: Spaziergängerin getötet?

Nachdem sie zuvor von einem Tierarzt betäubt wurde, liegt die Kuh «Verona» am 02.09.2011 mit zusammengebundenen Läufen in einem Gatter auf einer Weide bei Odersberg (Hessen). Foto: Boris Roessler (dpa) Nachdem sie zuvor von einem Tierarzt betäubt wurde, liegt die Kuh «Verona» am 02.09.2011 mit zusammengebundenen Läufen in einem Gatter auf einer Weide bei Odersberg (Hessen).
Dillenburg. 

Mehr als fünf Jahre nach einem mutmaßlichen Kuh-Angriff mit tödlichen Folgen beschäftigt der Fall erneut die Richter. Das Amtsgericht Dillenburg muss von heute an klären, ob Kuh „Verona” für den Tod einer Spaziergängerin verantwortlich ist. Das Rind war im August 2011 bei Greifenstein in Mittelhessen ausgerissen und frei herumgelaufen. In dieser Zeit soll das Tier die Frau angegriffen und tödlich verletzt haben. Von diesem Verlauf war das Gericht in einem ersten Prozess im Jahr 2013 überzeugt. Die Halterin der Kuh wurde verwarnt und erhielt eine Geldstrafe auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung.

Der Fall beschäftigte aber weiterhin die Justiz. Das Oberlandesgericht in Frankfurt ordnete wegen formaler Mängel eine neue Verhandlung an, weswegen die Richter sich nun erneut mit „Verona” befassen. In der Zwischenzeit wurden nach Angaben des Gerichts auch neue Gutachten eingeholt, die klären sollten, ob die gefundenen Spuren wirklich von der Kuh stammen können.

(dpa)
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