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Nilgänse werden trotz Ausnahmegenehmigung nicht bejagt

Eine Nilgans verlässt im Brentanobad das Schwimmbecken. Foto: Andreas Arnold Eine Nilgans verlässt im Brentanobad das Schwimmbecken.
Frankfurt/Main. 

Die sich in einem Frankfurter Freibad ausbreitenden Nilgänse werden trotz einer bestehenden Ausnahmegenehmigung zunächst nicht bejagt. Es sei noch immer unklar, ab wann auf die Vögel geschossen werde, sagte ein Sprecher der Bäderbetriebe Frankfurt am Freitag zum Beginn der Jagdsaison in Hessen. Derzeit werde noch versucht, die Tiere mit anderen Mitteln aus dem Schwimmbad zu verscheuchen.

Die Stadt hatte im Kot der Nilgänse unter anderem Salmonellen entdeckt. Daraufhin erteilte sie eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss der Tiere. Der aus Afrika eingewanderte Vogel darf in Hessen seit 2011 außerhalb geschlossener Ortschaften grundsätzlich bejagt werden. Die Jagdsaison endet im Januar.

Das betroffene Brentanobad zählt zu den größten Freibädern Europas. Nachts versammeln sich auf den Liegewiesen nach Angaben der Stadt bis zu 100 Nilgänse. Wegen des kühlen Wetters endete die Badesaison in dem unbeheizten Bad am Donnerstag.

(dpa)
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